WIR SIND

Stadt im Wandel – die Transition Town Initiative für ein nachhaltiges Zusammenleben in Neuss stellt sich vor:

Transition Town Neuss ist Teil einer weltweiten Bewegung zum gesellschaftlichen Wandel in Bezug auf die Agenda 2030 der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung.

Wir verstehen uns als ein offenes Labor, um nachhaltige und ressourcenschonende Lebensweisen auszuprobieren,
weiterzuentwickeln und zu verbreiten;
um Wissen zu schaffen, zu teilen und zu bewahren;
und um Lebenszufriedenheit zu fördern und Gemeinschaft zu erleben.

Das bedeutet für uns
ein achtsamer Umgang untereinander;
eine Diskussionskultur zu etablieren und widersprüchliches Verhalten zu thematisieren;
voneinander zu lernen, gegenseitige Hilfe zu leisten und soziale Netzwerke aufzubauen;
gemeinsame Feiern und Unternehmungen.

Wir sind eine unabhängige Mitmachgruppe und offen für alle Menschen. Diskriminierendes Verhalten lehnen wir ab.

Unsere praktischen Ansätze sind unter anderem das Urban Gardening, sowie Upcyling, Reparieren und Tauschen von Waren und Fähigkeiten.


Die Termin für unser nächstes Treffen und andere Veranstaltungen finden Sie in der Rubrik WANN.


Anregungen für konkrete nachhaltigere Lebensweisen in verschiedenen Bereichen:

Mobilität:

  • Autofahrten reduzieren
  • Flüge reduzieren
  • Bahn/ÖPNV nutzen
  • Fahrrad fahren
  • Zu Fuß gehen
  • Carsharing/Bikesharing nutzen
  • Lokale Versorgungsstrukturen aufbauen

Konsum:

  • bewusster konsumieren und entscheiden; andere Menschen sensibilisieren, dies auch zu tun
  • sich informieren z.B. über Herstellungsprozesse, Ökostandards/-Labels und Herkunft des Produktes
  • fair gehandelte, und/oder regional, ressourcenschonend (z.B. aus nachwachsenden Rohstoffen) produzierte Waren konsumieren
  • Dienstleister prüfen (Banken, Mobilfunk, Versicherungen), z.B. mittels Nachhaltigkeitsberichten
  • mehr leihen und tauschen bzw. reparieren und upcyclen statt neu zu kaufen
  • langlebige Produkte kaufen und Einmal-Produkte meiden

Energie:

  • sparsam mit Energie umgehen, Elektrogeräte ausschalten
  • bedenken, welche Konsequenzen Strom aus fossilen Brennstoffen und Atomkraft haben
  • Haustechnik und Dämmung überprüfen, sich bei Renovierungen beraten lassen

Ernährung:

  • regionale und saisonale Nahrungsmittel essen
  • biologisch angebaute Nahrungsmittel bevorzugen
  • tierische Produkte reduzieren, bzw. ganz weg lassen
  • Nahrungsmittel gut lagern, Vorräte anlegen
  • keine Lebensmittel wegwerfen, Verpackungsgröße beachten, weniger zubereiten
  • Lebensmittel retten/ Foodsharing/ Lebensmittel verschenken
  • verarbeiteter Produkte reduzieren

Soziale Aspekte:

  • Soziales Miteinander fördern
  • Ehrenamtliches Engagement fördern
  • Vorbild sein
  • Wissen und Können vermitteln
  • Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen